Die Liebe zum Schrebergarten

Schrebergarten, Quelle: PeterGagstaedter / pixelio.de

Wer sich kein eigenes Haus mit Garten leisten kann, hat immer noch die Alternative günstiger ein Grundstück im Grünen zu ergattern. Das Geheimnis heißt Schrebergarten! Früher oft belächelt als Rückzugsort für rüstige Rentner ist es heute eine sehr beliebt Alternative für Familien mit Kindern die nicht das ganz große Budget haben.
Die Kleingartenanlagen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit inzwischen und haben teils lange Wartelisten. Der Bauminister forderte sogar schon die Städte auf, mehr Land für entsprechende Projekte zu erschließen. Gerade in Großstädten und Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, München oder auch dem Ruhrgebiet wird das gepachtete Grundstück im grünen immer beliebter. Es erlaubt Gärtnerspaß, Ruhe und Erholung, jedoch ohne sich beruflich zum Beispiel an ein Haus binden zu müssen.

Auch eine Studie des Bundesbauministeriums dokumentiert jetzt die wachsende Beliebtheit der Gärten gerade bei jungen Altersklassen und das fast 150 Jahre nach dem Tod des Namensgebers, dem Leipziger Arzt Daniel Gottlob Moritz Schreber. In ganz Deutschland gibt es inzwischen circa 50.000 Hektar. Die Autoren der Studie appellieren an die Kommunen, dass sie Flächen für kleingärtnerische Nutzungen planungsrechtlich sichern“ sollten und auch neue Anlagen nicht nur in Stadtrandbereichen, sondern „auch in innerstädtischen und wohnortnahen Lagen“ auszuweisen. Für die Kommunen bedeutet das, dass sie mit den Gartenflächen auch die Attraktivität der Wohnungen ihrer Gesellschaften heben können.

Das B.A.T. Freizeitforschungsinstitut fand in einer Umfrage heraus, dass die vergangenen sechs Jahren die Zahl der Menschen, für die das Gärtnern die liebste Freizeitbeschäftigung ist, um zwölf Prozent gestiegen. Institutschef HorstOpaschowski meint dass mehr hinter der Renaissance des Gartens stecke, mehr als nur ein kurzlebiger Lifestyle-Trend. Hoffen wir dass sich das bewahrheitet und die Regierung dafür sorgen, dass mehr Land für fleißige Gartenbienen zur Verfügung gestellt wird.

 

Wandern in Deutschland

Wandern, Quelle: olga meier-sander / pixelio.de

Fast 200 000 km befestigte Wanderwege laden in Deutschland zum Wandern und Entdecken ein.

Unsere verschiedenen Bundesländer bieten auch die unterschiedlichsten Landschaften mit vielen gut ausgebauten Wegen. Vom Wattenmeer bis in die Alpen, bieten sich die Möglichkeiten, das Land zu Fuß zu erkunden. Während die Nord- und Ostsee mit ihren sanften Ebenen lockt, bietet das Mittelgebirge mit den weitläufigen Waldgebieten und unzählige Wege zum Wandern.

Mecklenburg-Vorpommern hat sich innerhalb der letzten Jahre zum wahren Wanderparadies entwickelt. Die einzigartige, weite Natur, die Deiche und Tiere rufen, um in die Welt zu gehen und seine Augen für das Schöne zu öffnen. Drei Naturparks, sechs Nationalparks und zwei Biosphärenreservate erstrecken sich hier. Nicht nur Naturfreunden und Wanderern bietet das ein einmaliges Erleben in vollkommener Ruhe und leisem Staunen.

An Stränden, Steilküsten und Seegebieten entlang, ziehen sich eine Vielzahl von Wanderwegen, über die sich das Gebiet an der Ostsee erkunden lässt. Erholung, Freude und blühende Wiesen- das findet man in der flachen Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Vor allem Einsteigern und Familien mit Kindern., bietet das optimale Voraussetzungen.

Gleich nebenan in Niedersachsen strotzen mehrere Wanderregionen mit ihren Gegensätzen. Die Vielfalt der Arten im Wattenmeer und die Dünenlandschaften im Nordwesten sind abwechslungsreich und spannend. So gestaltet sich auch die Harzer Landschaft. Talsperren, Bergwiesen und Wälder können auf verschiedensten Wanderwegen bestaunt werden. Verschlungene Pfade führen zu tollten Aussichten. Auch das Weserbergland mit seinen Schlössern, Burgen, Hochmooren und Wildparks, bietet ein schönes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Schleswig-Holstein bietet im Norden noch mehr für Freunde von Strand und Meer. Aufgetankt mit gesunder Seeluft, lässt sich das Land bei einer Wattwanderung mal von der anderen Seite erblicken. Auf Wäldern, Wassern und Wiesen lässt es sich entspannen und den Alltag ablegen. Für eine sportliche Herausforderung sorgen eher die sämtlichen Rundwanderwege.

In Baden-Württemberg und Bayern ist das Wandern sehr beliebt. Berge, Täler, Wälder und Dörfer- die Wanderwege führen durch den Schwarzwald oder die Schwäbische Alp, vorbei am Bodensee. Und das immer mit einer Vielzahl an Unterkünften und Verpflegungsmöglichkeiten. Bayern wartet natürlich auch mit herausfordernden Berggipfeln auf und über 40. 000 markierten Wanderwegen.

Hessen hat individuell geplante Halbtags- oder Ganztagstouren auf Wanderwegen mit Gütesiegel zu bieten, während Nordrhein-Westfalen nun drei neue Fernwanderwege zu verzeichnen hat. Die Sauerland.Waldroute, der Sauerland-Höhenflug und der Eifelstieg.

Das Wanderland schlechthin ist und bleibt jedoch Thüringen. Es ist das Bundesland mit den meisten Wanderbegeisterten und außerdem vielen Bergen, dichten Wäldern und Talsperren. Einer der bekanntesten Wege Deutschlands mit seinen 168 km, ist der Höhenwanderweg Rennstein. Auch der Naturpark “Thüringer Wald” ist beliebtes Ausflugsziel neben den Städten, die beim Entdecken für die interessante Mischung aus Natur und Geschichte sorgen. Der Baumkronenpfad “Hainich” ist ein weiteres Highlight.

Eine beeindruckende Burgen- und Heidelandschaft bekommt man bei einer Muldentalwanderung in Sachsen zu sehen. Auch die Kammtouren entlang des Erzgebirges sorgen für nachhaltige Eindrücke, während man in Sachsen-Anhalt den “Harzer Hexenstieg” vornehmen kann, um auf dem Brocken das unglaubliche Panorama dieses Landes zu genießen.

Das Saarland, klein aber fein, ist immer darauf bedacht, dass sich das Wandern auch lohnt. Bei den Saarlandtafeltouren mit sportlichem Anspruch, werden die Wanderer stets durch ein vielfältiges kulinarisches Angebot verköstigt und gestärkt.

Auch in Rheinland-Pfalz möchte man das verbinden, auf Wegen durch die Moseltäler, auf dem Hunsrück oder durch den Westerwald.

In Brandenburg werden Natur und Kultur miteinander vereinigt. Weite, flache Wege entlang von Seen und grünen Wäldern. Vor allem der Spreewald lockt viele Besucher an, auch den ungeübten Wanderer. Bei den vielen Bewirtungs- und Rastmöglichkeiten, kann dann ausgeruht werden, um den nächsten Weg zu beschreiten.

Vielleicht in eines der schönen Wanderländer.

 

Allergien im Sommer

Allergie, Quelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Allergien verbreiten sich mehr und mehr in unserer Gesellschaft. Wir werden immer sensibler und sensibler. Vor allem Heuschnupfen und Pollenallergie sind weit verbreitet. Betroffene leiden vorwiegend im Frühling und in den Sommermonaten. Tränende Augen und nicht aufhören wollender Schnupfen wird zur allgegenwärtigen Plage. Am meisten führen Frühblüher wie Haselnuss und Birke und im Sommer viele Gräser zu den Allergieausbrüchen.

Außerdem gibt es viele Menschen die auf Pilzsporen reagieren. Diese befinden sich genau wie Pollen in der Luft und machen Allergikern das Leben zur Hölle. Es gibt über 10.000 verschiedene Pilzsporen die in unsere Atemwege gelangen können.

Wichtig ist es die Allergie frühzeitig zu erkennen. So kann man auch präventiv vorgehen und sich schon vor Ausbruch der Attacken davor schützen.
Vor allem ist es besonders wichtig einen Arzt aufzusuchen, denn in manchen Fällen kann eine Allergie zum Tod führen, weswegen es für Allergiker immer besonders wichtig ist ein geeignetes Medikament dabei zu haben, zumindest für Notfälle.

Im Sommer ist es vor allem für Urlauber wichtig sich über den Pollenflug am Urlaubsdomizil zu informieren. In südlichen Ländern sind die Umstände nochmals anders. Falls der Arzt nicht weiterhelfen kann kann ein Allergieaufklärungszentrum sicher zur Seite stehen.  Außerdem sollte man vor dem Urlaub nochmals eine Ladung Medikamente mitnehmen, denn manchmal ist es schwierig vor Ort ein geeignete Mittel zu bekommen.

Wer sich nicht sicher ist welche Allergien er hat sollte vor dem Einreisen in fremde Länder nochmals einen Allergietest machen lassen, denn so kann festgestellt werden ob eine Allergie gegen eine dort vorherrschende Polle besteht. So kann das richtige Medikament gefunden werden und der Urlaub fällt nicht ins Wasser! Vorsorge ist hier immer der beste Weg.