Archiv für die Kategorie „Freizeit“
Der Trend Line Dancing
Wer über das Tanzen spricht, dem fallen hierzulande die gängigen Tänze wie Tango, Walzer oder das klassische Eins-Zwei-Tipp ein. Dabei gibt es viele Tänze, aus denen die heutigen hervorgegangen sind. Oft wurden Tänze oder Tanzschritte so oft weitergegeben, dass sich heute selten ein Ursprung erkennen lassen kann. So auch beim in Amerika sehr populären Line Dance.
Wie auch bei jeder anderen Theorie gibt es beim Line Dancing verschiedene Ansichten über dessen Herkunft. Die Einen sagen, er würde seinen Ursprung im Folkloretanz haben, den die Europäischen Einwanderer nach Nordamerika brachten. Andere Meinungen lauten, dass Line Dance eine Vermischung vieler Volkstanz-Kulturen ist, die sich so über Jahre zum heutigen Line Dancing weiterentwickelt hat. Die Cowboys nahmen dann jedenfalls die Tänze auf und entwickelten sie an den Country Western Stil an. Country konnte man damals schließlich durch seine einfachen Schritte eigentlich immer tanzen. Line Dancing, Foto: lion david_flickr
Am Anfang des 21. Jahrhunderts wurde das Folk Dancing in den Schulen als Fach aufgenommen, wodurch es viele Menschen erlernten und auch in ihrer Freizeit durchführten. So wurde es damals praktisch auf jedem Volksfest getanzt und gepflegt und dementsprechend zum heutigen Line Dance entwickelt.
Eine andere Theorie ist die des Films „Saturday Night Fever“ aus dem Jahre 1978. Dort vermischten sich die Grenzen des Pop und Country, wodurch der Film „Urban Cowboy“, mit John Travolta, resultierte. Dort wurde Line Dance angeblich durch die Mode, der Musik und durch die Tänze im Country-Stil populär und bekannt. Es gibt also viele Ansichten, woher denn nun Line Dance stammt. Tanzen kann es jedenfalls jeder und in jeder Altersklasse. Das Gute: Man braucht – im Gegensatz zum Tango oder Walzer – nicht mal einen Tanzpartner. Ein Tanz also, der Spaß macht und nicht so starr ist wie die vielen anderen Tänze – so scheint es zumindest.
Die Checkliste für den Familienurlaub
Da an einem Familienurlaub naturgemäß auch mehrere Personen in oft sehr unterschiedlichen Alterskategorien mit vielen, verschiedenen Bedürfnissen und Ansprüchen beziehungsweise Wünschen beteiligt sind, gibt es auch eine Menge an Hinweisen und Dingen, die unbedingt bei der Planung im Vorfeld des Urlaubs beachtet werden sollten. Damit ein Familienurlaub nämlich eine schöne und erholsame Sache für alle Beteiligte werden kann, sollte alles entsprechend organisiert und geplant sein. Chronologisch beginnend mit dem frühesten Zeitpunkt bis kurz vor Antritt des Urlaubs seien nun in den folgenden Zeilen einige nützliche Hinweise und Tipps gegeben.
So früh wie eben möglich sollte man sich schon bei der Auswahl des Urlaubsortes darüber informieren, ob dieser auch tatsächlich für Kinder und Familien geeignet ist. Plant man beispielsweise eine Fernreise, sollte man vorzeitig vom Arzt abchecken lassen, ob das Kind schon alt genug ist, da Ärzte oft bei Babys vor Flugreisen warnen. Wichtig ist zudem, sich schon im Reisebüro zu informieren, welcher Impfschutz für Sie und ihre Kinder nahegelegt wird, da in einigen Fällen die Impfung schon Monate im Voraus durchgeführt werden muss. Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes sollten ebenso kurz studiert werden.
Etwa zwei bis drei Monate vor dem Urlaub sollte man die Ausweise, Reisepässe und Kinderausweise auf Gültigkeit hin überprüfen und – wenn nötig – neu beantragen. Besonders bei Prepaid-Handys sollte man sich beim Anbieter informieren, ob das Handy auch im Ausland seinen Dienst tut. Ein etwaig benötigtes Visum sollte ebenfalls in diesem Zeitraum beantragt werden. Unter bestimmten Umständen kann es zudem sehr ratsam sein, eine Reisezusatzversicherung (Unfall/Reiserücktritt/Rechtsschutz) abzuschließen.
Circa vier Wochen vor Reiseantritt sollte man spätestens damit beginnen, die Freizeitangebote im Ferienort zu sondieren, da dies nicht nur die Vorfreude auf den Urlaub erhöht, sondern es auch ungemein erleichtert, dem Nachwuchs den Urlaub attraktiv und schmackhaft zu gestalten.
Sind es nur noch zwei Wochen bis zum Urlaub, sollte man beginnen, eine Reiseapotheke zusammenzustellen und zu überprüfen, ob Badebekleidung und Schwimmhilfen noch passend und intakt sind. Jetzt ist es zudem an der Zeit, bei Freunden oder Bekannten das Pflegen der Pflanzen und Haustiere zu organisieren. Wichtige Telefonnummern sollten nun auch notiert werden, sowie Calcium-Tabletten für Sonnenallergie bedacht werden.
Naht der Urlaub bis auf eine Woche, ist es an der zeit, die Urlaubskleidung zu waschen, Koffer und Taschen zu entstauben und Wegbeschreibungen auszudrucken.
Spätestens zwei Tage vor der Reise sollte das obligatorische Koffer-Packen auf dem Programm stehen.
Ein Tag später sollte man einen geeigneten Parkplatz für das eventuell zu Hause verbleibende Auto suchen, alle verderblichen Lebensmittel aus dem Kühlschrank entfernen, das Gepäck bei einer Flugreise wiegen und die Buchungsunterlagen auf Vollständigkeit checken. Zudem sollte jetzt auch ein Blick auf den Wetterbericht für den Urlaubsort geworfen werfen.
Am Abreisetag oder dem Vorabend sollte man sich auf der Internetseite des Flughafens noch einmal über die aktuelle Abflugszeit versichern, die Pflanzen ausreichend gießen, Türen und Fenster schließen, die Heizung auf die niedrigste Temperatur einstellen, Keller und Garage sichern, den Müll entleeren, das Wasser abdrehen und bei Stand-By-Geräten den Stecker ziehen.
Nun kann einem erholsamen Familienurlaub nichts mehr im Wege stehen!
Die Entspannungsmethode Autogenes Training

Autogenes Training, Quelle: Gerd Altmann/ladyoak.com / pixelio.de
In der heutigen Zeit, die von Schnelllebigkeit und Hektik in hohem Maße geprägt ist, leiden viele Menschen zunehmend unter Stress bis hin zum Burn-Out-Syndrom, die von ihrer physischen und/oder psychischen Konstitution nicht in diesem Maße belastbar sind, wie es das heutige Leben oftmals von einem abverlangt.
Nicht nur die Flut an Reizen, Informationen und Einflüssen durch die Omnipräsenz medialer Inputs, sondern auch die zunehmend steigenden Anforderungen und Erwartungen, die durch gesellschaftliches Umfeld und eigene Selbstverwirklichungsvisionen, die heutzutage immer zunehmend höher angesetzt werden, findet sich der Mensch öfter in einer Situation wieder, in welcher er sich nach Entspannung und Ruhe sehnt. Doch einige haben bedingt durch all diese Einflüsse vollkommen vergessen, wie Entspannung funktioniert.
Die beiden bedeutendsten Entspannungstechniken, das autogene Training und die progressive Muskelentspannung sollen in diesen Fällen Abhilfe bietet. Im Bereich der Entspannungstechniken erfreuen sich diese beiden Ansätze der weiter Verbreitung und gelten auch psychologisch wie medizinisch zu den wirksamsten Heilungsmethoden.
Das autogene Entspannungstraining beruht dabei auf der so genannten Autosuggestion und wurde vor circa siebzig Jahren durch den Psychiater Heinrich Schultz erstmals angewendet.
Das autogene Training ist sowohl für individuelles Entspannen wie auch die Arbeit in Gruppen geeignet und lässt sich in der Regel in sechs Übungseinheiten untergliedern. Ziel ist dabei, eine Schwere und Wärme in den Gliedmaßen zu erzeugen, den Puls und Atmung stabil und ruhig zu halten sowie ein Wärmegefühl im Bereich des Solar Plexus bei gleichzeitiger Kühle der Stirn zu empfinden.
Die konkreten Übungen lassen sich wie folgt konkretisieren. Das Herbeiführen der Schwere soll eine Muskelentspannung erzeugen, die dazugehörige Autosuggestion lautet beispielsweise „Die Arme sind schwer.“ Nach diesem Muster folgen dann die die Wärmeübung zwecks besserer Durchblutung der Gliedmaßen, die Atemübung für Ruhe in der Atmung, die Herz-Übung um diese Ruhe weiter zu erhalten, die Solar-Plexus-Übung zwecks Durchblutung dieser Region und die Kopfübung, um eine Entspannung in der Hirnregion herbeizuführen. Die Wirkung der autogenen Technik verbessert sich, je öfter man sie wiederholt.
Zweiter großer Bestandteil ist bei beständiger Übung dann die so genannte Oberstufe des autogenen Trainings, die bei Beherrschung der Unterstufe auf diese aufbaut. Ziel dieser Oberstufe ist Charakterbildung und Selbsterkenntnis, die beispielsweise durch autogene „Reisen“ der Vorstellungs- und Wahrnehmungswelten wie Farberlebnisse, Wahrnehmen konkreter Gegenstände, Betrachtung ideeller Werte, anthropologischer Reflexionen, Reisen auf den Meeresgrund, zum Gipfel eines Berges oder zu eigenen Bildern mit individuellen Zielen erreicht werden kann.
Allgemein eignet sich das autogene Training zudem ebenso für chronische psychosomatische Störungen oder Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Bluthochdruck oder sogar bei Problemen mit Magen-Darm-Trakt.
Tipps für den Urlaub in einem Ferienhaus
Der Urlaub in einem Ferienhaus kann eine schöne Erfahrung für die gesamte Familie werden. Doch damit alles auch stressfrei vor und nach dem Urlaub klappt, sollten sie einige Tipps und Fragen beachten :
- Vor dem Urlaub einen Preisvergleich starten, wer gut vergleicht, spart Geld in der Urlaubskasse.
- Gibt es genügend Platz im Hause für alle? Denn, wenn die Schlafcouch zu klein und ungemütlich ist, ist der Urlaub gleich gelaufen -
- Wo und wann kann ich den Schlüssel abholen? Sie sollten unbedingt einen festen Termin für die Schlüsselübergabe ausmachen oder zumindest eine Telefonnummer haben
- Muss ich Bettwäsche und Handtücher selbst mitbringen?
- Welche Leistungen kosten Extra? Gibt es zum Beispiel eine zusätzliche Gebühr für eine Endreinigung?
- Für eine entspannte Fahrt die Fahrtroute vorher planen und eventuell ein Navigationssystem oder Karten organisieren
- Bei der Ankunft als erstes Mängel und Defekte melden,damit sie später nicht dafür verantwortlich gemacht werden können
- Strom-und Wasserzähler bei der Anreise kontrollieren und Stände aufschreiben
- Wer Geld sparen möchte und keine Schulpflichtigen Kinder hat, der kann ein Ferienhaus in der Nebensaison buchen,hierbei spart man viel Geld
Um für alle Fälle abgesichert zu sein, sollten sie eine Reiserücktrittversicherung abschließen
Mit diesen Tipps sollte ihr Urlaub im Ferienhaus schön werden und für gute Erinnerungen sorgen.
Die Liebe zum Schrebergarten

Schrebergarten, Quelle: PeterGagstaedter / pixelio.de
Wer sich kein eigenes Haus mit Garten leisten kann, hat immer noch die Alternative günstiger ein Grundstück im Grünen zu ergattern. Das Geheimnis heißt Schrebergarten! Früher oft belächelt als Rückzugsort für rüstige Rentner ist es heute eine sehr beliebt Alternative für Familien mit Kindern die nicht das ganz große Budget haben.
Die Kleingartenanlagen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit inzwischen und haben teils lange Wartelisten. Der Bauminister forderte sogar schon die Städte auf, mehr Land für entsprechende Projekte zu erschließen. Gerade in Großstädten und Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, München oder auch dem Ruhrgebiet wird das gepachtete Grundstück im grünen immer beliebter. Es erlaubt Gärtnerspaß, Ruhe und Erholung, jedoch ohne sich beruflich zum Beispiel an ein Haus binden zu müssen.
Auch eine Studie des Bundesbauministeriums dokumentiert jetzt die wachsende Beliebtheit der Gärten gerade bei jungen Altersklassen und das fast 150 Jahre nach dem Tod des Namensgebers, dem Leipziger Arzt Daniel Gottlob Moritz Schreber. In ganz Deutschland gibt es inzwischen circa 50.000 Hektar. Die Autoren der Studie appellieren an die Kommunen, dass sie Flächen für kleingärtnerische Nutzungen planungsrechtlich sichern“ sollten und auch neue Anlagen nicht nur in Stadtrandbereichen, sondern „auch in innerstädtischen und wohnortnahen Lagen“ auszuweisen. Für die Kommunen bedeutet das, dass sie mit den Gartenflächen auch die Attraktivität der Wohnungen ihrer Gesellschaften heben können.
Das B.A.T. Freizeitforschungsinstitut fand in einer Umfrage heraus, dass die vergangenen sechs Jahren die Zahl der Menschen, für die das Gärtnern die liebste Freizeitbeschäftigung ist, um zwölf Prozent gestiegen. Institutschef HorstOpaschowski meint dass mehr hinter der Renaissance des Gartens stecke, mehr als nur ein kurzlebiger Lifestyle-Trend. Hoffen wir dass sich das bewahrheitet und die Regierung dafür sorgen, dass mehr Land für fleißige Gartenbienen zur Verfügung gestellt wird.

